Trockner mit Wärmepumpe von Stiftung Warentest geprüft

Trockner mit Wärmepumpe von Stiftung Warentest geprüft

Trockner mit WärmepumpeWäschetrockner blasen erhitzte Luft in die Wäschetrommel, damit sie die Feuchtigkeit aus der Wäsche aufnimmt Kondensationswäschetrockner kühlen die Abluft danach wieder ab, damit sie die aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgibt Trockner mit Wärmepumpe sind finden gerade aus diesem Grund hier ihr ideales Einsatzgebiet, die im Prinzip nicht anders funktionieren, als ein Kühlaggregat aus dem Kühlschrank das Wärmeenergie von einer kalten Seite zu einer warmen Seite pumpt. Konventionelle Wäschetrockner nutzen dagegen Raumluft oder Leitungswasser für die Kühlung, die zugeführte Wärmeenergie geht dabei vollständig mit der Abluft beziehungsweise dem Wasser verloren.

Stiftung Warentest hat sieben Trockner mit Wärmepume und neun konventionelle Kondensationstrockner in der Ausgabe 2012 getestet und dabei festgestellt, dass sich die Preisunterschiede seit dem drei Jahre älteren Test von 2009 deutlich verringert haben. Günstige Trockner mit Wärmepumpe liegen inzwischen im mittleren Preisbereich der konventionellen Geräte. Unter den getesteten Geräten waren jeweils zwei Modelle von Siemens und Bosch, die sich als baugleich herausstellten, so dass in der Vergleichstabelle jeweils nur ein Gerät aufgeführt ist.

Energiesparen beim Wäschetrocknen lohnt sich

Der AEG T59880 Trockner mit Wärmepumpe, der im Test eins der besten Ergebnisse erzielen konnte, kostet beispielsweise im Schnitt 50 Prozent mehr als das konventionelle Modell der gleichen Marke. Der AEG T75280 AC landete dabei, neben dem Miele Trockner T 7944 C, beim Vergleich durch Stiftung Warentest auf dem ersten Platz unter den Wäschetrocknern ohne Wärmepumpe.

Dem 50 Prozent höheren Anschaffungspreis steht beim AEG Trockner mit Wärmepumpe eine Energieeinsparung gegenüber, die in den Programmen Bügelfeucht und Pflegeleicht fast zwei Drittel beträgt. Lediglich beim Programm Schranktrocken ist die Ersparnis etwas geringer. Aus diesen niedrigeren Energieverbrauchswerten berechnet Stiftung Warentest über zehn Jahre eine Einsparung von über der Hälfte des Anschaffungspreises bei den Betriebskosten, und das mit den Strompreisen von 2012. Bei einer Berücksichtigung der angekündigten Preissteigerungen für elektrische Energie in 2013 und weiteren Preiserhöhungen, die danach zu erwarten sind, dürfte die Kostenersparnis, die ein Trockner mit Wärmepumpe erzielt, noch deutlich höher ausfallen.

Unterschiede beim Energieverbrauch auch beim Trockner mit Wärmepumpe

Aber auch nicht jeder Wärmepumpentrockner ist gleich sparsam. Der Beko DPU 7340 X kostet nicht mehr als das konventionelle Modell von AEG, verbraucht aber auch den meisten Strom in der Kategorie Trockner mit Wärmepumpe. Nur in der Kategorie Schranktrocken wird er noch leicht von den Zanussi und Zanker Geräten übertroffen. Trotzdem spart er im Schnitt noch mehr als die Hälfte des Stroms ein, den ein konventioneller Trockner verbraucht.

Trocknen mit Wärmepumpe dauert etwas länger

Etwas ungünstiger sieht das Bild für die Trockner mit Wärmepumpe bei den Programmlaufzeiten aus. Insbesondere beim intensiven Programm Schranktrocken benötigen die Wärmepumpentrockner im Durchschnitt mehr Zeit. Der schnellste Wäschetrockner ist hier, mit einer Stunde und fünfzig Minuten, der Blomberg TKF 7451 W50, dicht gefolgt vom AEG T59880. Am langsamsten trocknet bei diesem Programm der Zanussi ZTH 485. Er braucht, für schranktrockene Wäsche, zwei Stunden und 19 Minuten.

Abgesehen von zwei Ausnahmen benötigen konventionelle Wäschetrockner für schranktrockene Wäsche zwischen 1:25 und 1:52 h. Lediglich der Candy GOC 770 BT ist mit zwei Stunden und 21 Minuten noch langsamer als der Zanussi ZTH Trockner mit Wärmepumpe. Aber auch der beste konventionelle Trockner im Test, der AEG T75280 AC, geht mit zwei Stunden und neun Minuten vergleichsweise gemächlich zu Werke.

Im aktuellen Vergleich bei Stiftung Warentest hat der Candy Wäschetrockner insgesamt am schlechtesten abgeschnitten. Im Einzelnen bemängeln die Tester, dass bügelfeuchte Wäsche zu trocken wird, das Gerät vergleichsweise viel Strom verbraucht und auch viel Feuchtigkeit in die Raumluft bläst, weil die Kondensationswirkung zu gering ist. Der Candy ist zwar das billigste Gerät im Test, aber für wenig mehr ist auch schon der Whirlpool AZB 6570 erhältlich, der deutlich besser abschnitt. Beides sind allerdings Geräte ohne Wärmepumpe.

Die Reinigung der Flusensiebe

Als weiteren Unterschied zwischen dem Trockner mit Wärmepumpe und dem konventionellen Gerät hat Stiftung Warentest einen etwas höheren Reinigungsbedarf der Flusensiebe festgestellt. Die Wärmetauscher der Wärmepumpen sind mit relativ feinen Lamellen ausgestattet, die durch mehrere Flusensiebe geschützt werden. Trotzdem setzten sich im Test noch leichte Ablagerungen an den Wärmetauschern ab, so dass auch diese von Zeit zu Zeit gereinigt werden müssen. Stiftung Warentest empfiehlt, die Lamellen direkt nach dem Trocknungsgang zu säubern, da die Ablagerungen dann leichter zu entfernen sind. Das Reinigen der Wärmetauscher ist durch Absaugen mit einem Staubsauger oder Abwischen mit einem Schwamm möglich. Bei einigen Geräten, wie dem Beko DPU 7340 X stellte sich das Säubern der Flusensiebe allerdings als eine recht mühsame Angelegenheit heraus.

Die Gesamtwertung der Stiftung Warentest

In der Gesamtwertung lagen die einzelnen Geräte in der Kategorie Trockner mit Wärmepumpe beim Vergleich von Stiftung Warentest relativ dicht beieinander. Die Gesamtnoten liegen zwischen 1,8 und 2,0. Stiftung Warentest beurteilt das zweitletzte Gerät des Testfeldes, den Zanussi ZTH 485 beispielsweise als kaum schlechter als den Testsieger, dabei aber relativ preisgünstig. Als besonders vorteilhaft stellen die Tester hier heraus, dass der Zanussi Trockner mit Wärmepumpe in allen Programmen sehr gute Trocknungsergebnisse lieferte. Dies war sonst bei keinem anderen Gerät der Fall. Außerdem loben die Tester die einfache Bedienung und merken noch an, dass auch der Türanschlag bei diesem Gerät wechselbar ist. Als einziges Manko wird ein harter Trommelrand erwähnt, der beim herausnehmen der Wäsche stört. Diese Kritik trifft allerdings auf die meisten Geräte im Test zu.

Als sehr sparsam, aber auch vergleichsweise teuer wurde der Siemens WT 46 W 562 und das baugleiche Gerät Bosch WTW 86562 bewertet. Besonders vorteilhaft ist bei diesen Geräten, dass sich die Wärmetauscher der Wärmepumpe durch das Kondenswasser selbsttätig reinigen. Außerdem wird die besonders logisch und übersichtlich aufgebaute Bedienblende lobend erwähnt. Bei den Siemens und Bosch Wäschetrocknern stört auch kein harter Trommelrand beim Herausnehmen der Wäsche.


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Posted by admin, Published at 12:09 PM and have 0 comments

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